Ein Reh, mehr nicht...


Wie einigen vielleicht aufgefallen ist, gab es gestern keinen Blogeintrag. Das lag nicht etwa daran, dass ich keine Internetverbindung, oder keine Lust hatte, etwas zu schreiben. Es ist einfach nichts spannendes passiert. 

Die gestrige Etappe war 34 km lang und ich bin einfach nur gelaufen, gelaufen, gelaufen. 
Anfangs ging der Weg durch ein militärisches Übungsgebiet, was mich nur zu gut an eine Etappe von meiner Wanderung auf dem Rheinsteig erinnert hat. Da bin ich zwar nur an so einem Übungsgebiet vorbei gelaufen und musste nicht direkt durch, trotzdem wurde meine Wanderung eine Stunde lang von Schüssen begleitet. Das war ein sehr unangenehmes Gefühl, also habe ich gestern zugesehen, dass ich dieses Gebiet so schnell wie möglich wieder verlasse, obwohl es glücklicherweise die ganze Zeit still geblieben ist. 
Ansonsten ging es weiter durch den Wald und das Wetter war auch nicht besonders prickelnd. Der Himmel war bedeckt, die Sonne kam nicht einmal raus und damit das Ganze nicht langweilig wird, wurde ich ab und zu von Hagelschauern heimgesucht...
Abends viel ich dann müde in mein Bett in Faßberg, und das wars auch schon. 

Heute war das Wetter zwar nicht wirklich besser (immernoch keine Sonne, aber wenigstens keine Schauer mehr), dafür hat sich die Landschaft ein wenig verändert. Dass ich den ganzen Tag im Naturpark Südheide unterwegs war, habe ich auf jeden Fall an den Pflanzen um mich herum und an der Ruhe gemerkt. 
Den ganzen Weg ist mir heute niemand begegnet, bis auf ein Reh, dass keine 50 Meter von mir entfernt ganz entspannt den Wanderweg überquerte. 

Nach der langen Etappe von gestern kam mir der Weg nach Eschede überraschend kurz vor und ich sitze schon in einem Café und warte, bis meine Couchsurfing-Gastgeberin von der Arbeit nach Hause kommt. :)

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