Zimmersuche in Winsen


Die Nacht im Zelt war zwar recht kalt, aber dennoch erholsam. Ich bin also nicht am Elbufer erfroren! Juhuu! :)
Nachdem ich heute morgen erstmal damit zu tun hatte das Zelt wieder in seine kleinste Form zurück zu falten, drücken und quetschen, konnte die Etappe starten. In Geesthacht habe ich die Elbe überquert und danach ging es immer auf dem Deich entlang in Richtung Winsen (Luhe). 
Da es zum Ende der Etappe anfing sich so richtig schön einzuregnen, freute ich mich auf ein trockenes Zimmer in Winsen. 
Pustekuchen! Es war kein einziges Zimmer mehr frei. Im dritten belegten Hotel war die Dame an der Rezeption so hilfsbereit und hat in allen anderen Hotels der Stadt für mich angerufen. Nirgends war ein freies Zimmer aufzutreiben. 
Der nächstgelegene Campingplatz war 12 km in die Richtung, aus der ich gekommen war, und um in ländlichere Regionen zu laufen, um am Wegesrand zu zelten, fehlte mir dann doch die nötige Motivation. Ich war schließlich schon über 24 km gelaufen. 
Ich entschied mich also dazu, mit dem Zug nach Lüneburg zu fahren und dort mein Glück zu versuchen. 
Als wäre es ein Zeichen, hieß das erste Hotel vor dem ich mich wiederfand "Lübecker Hof". Und es war sogar ein günstiges Zimmer  frei! Jackpot! 
Jetzt liege ich in meinem warmen, weichen Bett und hoffe für morgen auf trockenes Wetter. 

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